Achtklässler der Löhrschule absolvierten ihr Betriebspraktikum

Leiber.jpgBerufsfindung und Berufsorientierung ist das Hauptthema für viele junge Menschen, die vor ihrem Schulabschluss stehen. Oftmals haben die Achtklässler noch gar keine konkrete Vorstellung davon, wohin die Reise eigentlich nach der Schulzeit gehen soll und in welche Richtung man sich beruflich orientieren soll.

Lange bleibt den Hauptschülern hierzu jedoch keine Zeit, müssen sie sich doch bis Ende November diesen Jahres für einen Ausbildungsplatz bewerben.

 Bei der Entscheidung kann vornehmlich die Praxiserfahrung helfen. Betriebspraktika sind die beste Vorbereitung auf den Beruf. Die praktischen Erfahrungen und das tägliche Miteinander in einem Betrieb sind für beide Seiten vorteilhaft, – für die Schülerinnen und Schüler auf der einen und für die Betriebe auf der anderen Seite. Denn die Erfolgsaussichten einer späteren Ausbildung werden deutlich gesteigert. Diverse Studien belegen, dass die Wahrscheinlichkeit, mit einer Ausbildung zu scheitern, merklich geringer ist.

Deshalb absolvierten fast achtzig Schülerinnen und Schüler der Löhrschule ein zweiwöchiges von Fachlehrern und Klassenlehrern begleitetes Betriebspraktikum bei Unternehmen in Trossingen, Aldingen, Spaichingen, Gunningen, Durchhausen, Seitingen, Deißlingen, Rietheim und Tuttlingen.

Hierbei entwickeln sie Vorstellungen von dem, was an Qualitätsanforderungen im Berufsleben auf sie zukommt. Diese Vorstellungen wirken sich zumeist positiv auf die Leistungsbereitschaft im Schulalltag aus. Das praktische Erleben der beruflichen Arbeitsabläufe führt sicherlich zu neuen Erkenntnissen über relevante Erfordernisse in der Arbeitswelt.

Hierzu wurde an der Löhrschule eine Arbeitsgruppe von Lehrerinnen und Lehrer gebildet, die für optimale Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Schülerpraktika sorgt. Die Lehrer stehen im ständigen und engen Kontakt mit allen Ausbildern der beteiligten Betrieben, Institutionen und Verwaltungen sowie sozialen und medizinischen Einrichtungen. Bisher waren die Rückmeldungen der Ausbildungsmeister und Geschäftsleitungen durchweg positiv, so dass zu erwarten steht, dass einigen Praktikanten die Möglichkeit eines Ausbildungsplatzes in Aussicht gestellt wird.