Löhrschule bringt Generationen zusammen
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- Mo, 23. Jan 2012 Trossinger Zeitung, sfk
Wenn Peter Tritschler, Lehrer an der Löhrschule und gemeinsam mit Ottmar Schmid Hauptorganisator der großen Veranstaltung, über die Vorbereitungen spricht, lässt er keinen Zweifel: Der Aufwand für das Fest am 28. April ist enorm. Es ist aber auch beeindruckend, was Lehrer, Schüler und ehemalige Schüler gemeinsam erreichen wollen – nämlich ein Ehemaligentreffen der Jahrgänge 1970 bis 2000.
„Der Datenschutz macht es uns nicht unbedingte einfach, alle Personen zu erreichen“, sagt Tritschler. Die alten Klassenlisten sind nach Jahrzehnten zu großen Teilen veraltet, Namen haben sich durch Hochzeiten verändert und nicht unbedingt alle Klassenkameraden haben noch Kontakt untereinander.„Es ist ganz komisch. Es gibt Jahrgänge, die pflegen die Adresslisten selbst und sind auf dem neuesten Stand und andere, die haben überhaupt nichts mehr miteinander zu tun.“ So oder so, die meisten bisher angerufenen ehemaligen Schüler haben sich begeistert von der Idee gezeigt, so Ornella Parano vom Adressteam. Gemeinsam mit anderen ehemaligen Löhrschülerinnen - Claudia Todeschini, Emanuela Simmerer, Angela Spadafrora, Roberta Wackerle, Vesna Danielovic und Nadine Feistel – telefoniert sie den Löhrschülern vergangener Zeiten hinterher. Durch den Einsatz der jungen Frauen konnten schon viele Adressen aktualisiert werden.
Bei den Namen, bei denen die Recherche in der Sackgasse endet, greifen Schülerinnen der zehnten Klasse ein. „Sie recherchieren mit Adressbuch und Internet“, sagt Tritschler. Auch Sigrid Kohler springt bei solchen „schweren Fällen“ ein und hat durch intensive Telefonrecherche „schon so manch nettes Telefonat mit Eltern und Schülern erlebt“. „Wir wollen so viele ehemalige Schüler aber auch Lehrer wie möglich einladen“, sagt Peter Tritschler. Rund die Hälfte der 3000 Frauen und Männer, die in der entsprechenden Zeit die Löhrschule besucht haben, hat das Rechercheteam mittlerweile ermitteln können. „Bei den jüngeren Jahrgängen war das durch Facebook ganz einfach“, so Ornella Parano.
Der Aufwand, der für ein solches Großtreffen nötig ist, hat die Organisatoren im Vorfeld etwas überrascht. „Im vergangenen Jahr hat die Löhrschule ihren 50. Geburtstag gefeiert. Eigentlich wollten wir das Treffen damals schon machen. Aber die Vorlaufzeit war zu kurz“, sagt Sigrid Kohler. „Dafür wird es jetzt um so toller.“ Im Februar sollen die Einladungen verschickt werden, bis 16. März bleibt dann Zeit für die verbindliche Anmeldung.
Rund 350 ehemalige Löhrschüler haben ihr Kommen schon zugesagt. Am Abend des Ehemaligentreffens soll in der Fritz-Kiehn-Halle dann trotz eines bunten Programms viel Zeit bleiben, um alte Schulfreunde wiederzutreffen. „Es wird ein tolles Büffet geben und Musik“, so Tritschlers Plan. Details für das Programm werden in den kommenden Wochen noch vom Löhrschul-Team besprochen. Fest steht aber jetzt schon: „Das kann nur ein Erfolg werden“, so Rektor Bernd Scharfenort.

