Auszeichnung für medienpädagogische Arbeit an der Löhrschule

RadioAG.jpgBei dem Schülerradiotag am 21. September in Institut für Medienwissenschaften in Tübingen hat die Radio-AG der Löhrschule den Preis „Best of Schulradio“ in der Kategorie 10-14Jährige gewonnen. Neben einer Urkunde erhielten die Schüler auch einen Scheck über 100 Euro. - siehe http://www.lkjbw.de/  Vier Schüler fuhren mit ihrem Lehrer am vergangenen Freitag nach Tübingen, um dort beim „Schülerradiotag“ an einem Workshop teilzunehmen. Während die Schüler in einem Uni-Lehrsaal von einem SWR-Profi lernten, wie man die Nervosität beherrscht und richtig in ein Mikrofon spricht, besuchte ihr Lehrer einen Workshop für Lehrer. Am Ende des Tages versammelten sich dann alle Workshop-Gruppen dann wieder in einem Hörsaal und warteten gespannt auf die Preisverleihung. Auch die Löhrschüler hatten zwei neue Beiträge für den Wettbewerb eingereicht. Dann kam die große Überraschung,  als der erste Preis angekündigt wurde und die Schüler gleich bei den ersten drei Tönen erkannten, dass ihr Beitrag ausgewählt wurde. Erfreut und auch ein wenig stolz präsentierten sich Schüler und Lehrer vor dem versammelten Publikum. Die Schüler hatten im vergangenen Schuljahr zwei Hörgeschichten unter dem Titel „sagenhaft kurz“ gemacht, es waren zwei Geschichten um die Abenteuer des Odysseus.

Den Preis bekam die Radio-AG ausdrücklich für herausragende medienpädagogische Projektarbeit, und die Arbeit an so einem Projekt ist auch sehr vielfältig. Neben dem literarischen Aspekt ist bei solcher Arbeit die Sprecherziehung sehr wichtig. Kreativität und Durchhaltevermögen sind weitere Aspekte, die in der Medienarbeit gefordert und gefördert werden, und da die Schüler die Stücke am PC mit einem englischen Programm hergestellt haben, haben sie auch ihre Sprach- und Computerkenntnisse vertieft. Und selbstverständlich hat die Auszeichnung auch das Selbstbewusstsein der Löhrschüler gestärkt, die sich im Wettbewerb mit vielen anderen Schulradio-Gruppen aus dem Südwesten Deutschlands an die Spitze gearbeitet haben.