Der Allrounder, Christoph Framke
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- Kategorie: Serie der Südwestpresse: Ich war Löhrschüler
- Samstag, 18. Februar 2012 Presse, Neckarquelle, iko
Christoph Framke zählt zu den etwas „jüngeren“ Abschlussklassen, nämlich dem Entlassjahrgang 1996. Dies war der erste Jahrgang bei dem ein Schulabschluss mit Klasse 10 möglich war. „Es hieß damals glaube ich 7+3“, meint Christoph Framke „ein guter Notendurchschnitt war erforderlich, um ab Klasse 7 zusätzlichen Unterricht zu haben, um dieses 10. Schuljahr anzuhängen, das man dann mit einem vollwertigen Realschulabschluss beendete“.
Ein sehr beeindruckendes und bleibendes Erlebnis aus seiner Löhrschulzeit war ein Schüleraustausch mit einer Schulklasse aus Chemnitz „Wir waren direkt nach der Wiedervereinigung Anfang der 1990er Jahre eine der ersten Klassen aus Süddeutschland, die die neuen Bundesländer besucht haben“, blickt Framke zurück. Mit der damaligen Klassenlehrerin Frau Brazda sei es in Chemnitz sehr spannend gewesen und eine tolle Erfahrung für die damals noch recht jungen Sechstklässler. Die Chemnitzer waren dann auch zum Gegenbesuch in Trossingen.
Wichtig war für Christoph Framke, dass er nach dem Realschulabschluss an der Löhrschule die Möglichkeit hatte, das Fachabitur zu machen. Er hat aber auch eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker – dank Realschulabschluss mit verkürzter Lehrzeit von drei Jahren – beim Autohaus Klaiber in Balgheim absolviert, den technischen Facharbeiter setzte er in der Steinbeiss-Schule in Tuttlingen obendrauf. „Nach der Zivi-Pause ging es direkt weiter im BBT in Tuttlingen zum Kfz-Techniker- Meister“. Jetzt fehlte nur noch der Technische Betriebswirt, den Framke sehr zielstrebig bei der IHK Schwenningen erwarb.
Insgesamt acht Jahre hat Christoph Framke nach dem Realschulabschluss an der Löhrschule in Ausbildung und Studium investiert und hat keinen Tag davon bereut. Seit dem Jahr 2003 ist er Verkaufsleiter im Bereich PKW und Kommunaltechnik im elterlichen Betrieb in Trossingen, wo er dank seiner vielfältigen Ausbildung in allen Bereichen unersetzlich ist, sei es im Büro, beim Verkauf von Rasenmäher, Schneefräse, Kommunaltechnik oder zwischendurch beim Dienst an der Tankstelle – Christoph Framke ist dank seiner vielfältigen Ausbildungen ein „Allrounder“.
Christoph Framke sagt heute voller Überzeugung: „Die Löhrschule war damals das absolut Richtige für mich, denn ich bin schon mit sechs Jahren eingeschult worden und habe vielleicht deshalb in den Grundschuljahren etwas länger gebraucht als andere, aber die Löhrschule Trossingen hat mir anschließend im richtigen Tempo die wichtigen Grundlagen gegeben für meinen weiteren Berufsweg“.

