Ehemaliger Löhrschüler: Oskar Edler

nq edlerOskar Edler gehörtedem Entlassjahrgang 1983 an, Klassenlehrer war Herbert Ottendörfer.

Edlers Erinnerung an die Löhrschulzeit ist „positiv, schön und lustig“. Freundschaften aus dem Klassenverband heraus hätten gehalten bis heute, freut sich Oskar Edler. „Nicht zuletzt auch, weil Leute wie Nenad Popovic oder Ralf Haller, um nur einige zu nennen auch in der gleichen Mannschaft bei der Spielvereinigung Fußball gespielt haben“, sagt Edler.

Durchweg gute Erinnerungen hat der ehemalige Löhrschülerandie Lehrerschaft unter dem damaligen Rektor Klaus Häcker, wie Frau Hoch oder Pius Kekeisen. „Bei Henry Frey habe ich im Schulchor gesungen, bis der Stimmbruch kam und mein Gesang ein jähes Ende fand,“erinnert sich Edler. Nach einem sehr guten Hauptschulabschluss besuchte er drei Jahre lang die Feintechnikerschule in Schwenningen mit Abschluss zum Elektromechaniker, holte anschließend die Fachhochschulreife nach und studierte in Ulm an der Fachhochschule Feinwerktechnik.

Sein Einstieg ins eigentliche Berufsleben erfolgte im Jahr 1992 als Gruppenleiter der Qualitätssicherung bei der Firma TRW in Radolfzell und wechselte dort nach vier Jahren in den Vertrieb. Im Jahr 2001 zog es Oskar Edler nochmals zurück auf die Schulbank: Er absolvierte ein sechsmonatiges intensives international ausgerichtetes Wirtschaftsstudium „MBA – Master Business-Administration“, um Ende 2002 wieder als Vertriebsleiter bei Neef, einem mittelständischen Unternehmen in nordrheinwestfälischen Siegen ins Berufsleben einzusteigen. „Nach knapp zwei Jahren er eilte mich der Ruf meines ehemaligen Chefs von TRW, der zwischenzeitlich zu Visteon in Kerpen,einem der größten internationalen Automobilzulieferer gewechselt hatte“, berichtet Edler.

Von 2004 an leitete er vier Jahre lang dort das Projektmanagement und den Vertrieb für den Bereich Elektronik für den Kunden Volkswagen europaweit mit einem 15-köpfigen Team,bis es ihn Mitte 2008 wieder zurück zu seinen Wurzeln, der Firma TRW, zog. Dieses Mal allerdings nicht nach Radolfzell, sondern nach Düsseldorf.

Als Account-Directorist Edler dort vertriebsseitig verantwortlich für elektronische Automotive für den Kunden Daimler. Der Kunde Daimler ist auch mit der Grund, warum es Oskar Edler in kurzen Abständen immer wieder in seine Heimat zieht, liegt doch das Haus seiner Mutter in Schura gewissermaßen in der Mitte zwischen Daimler in Sindelfingen und der TRW-Niederlassung Radolfzell, wo es ihn beruflich ebenso hinzieht. 

TRW sei mit knapp 54 000 Mitarbeitern einer der weltweit größten Automobilzulieferer, der im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von 16 Milliarden US-Dollar erzielte, berichtet Oskar Edler.

Ob er mit seinen vielen Schul- und Fußballfreunden aus Trossingen beim Ehemaligentreff das Glas auf die schönen Erinnerungen vergangener Jahrzehnte erheben kann, steht allerdings noch in den Sternen. Das liegt ganz einfach daran, dass er beruflich und privat nicht immer alle Termine unter einen Hut bringen kann, aber „wenn es irgendwie möglich ist komme ich selbstverständlich gerne“, sagte Oskar Edler, als er letztmals am Ostersamstag in Schura zu Besuch war.