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Zweiter Berufserkundungstag der Löhrschüler

OIB2007-10.jpgSchon seit Jahren pflegt die Löhrschule intensiv enge und direkte Kontakte zu Wirtschaft und Handwerk. Verstärkt bemüht sich die Schule um frühzeitige Vermittlung von Berufsbildern, bei denen Haupt- und Werkrealschüler realistische Ausbildungschancen haben. Hierbei spielt auch die Eröffnung eines breiteren Berufsspektrums, - insbesondere auch für Mädchen-, eine zunehmend wichtige Rolle. Intensive Hilfestellungen und Beratungen bei der gezielten Findung von Praktika und Ausbildungsplätzen erfolgen sowohl durch Fachlehrer als auch durch die Diplom-Sozialarbeiterin Melanie Aumann (PROJOB). Am Dienstag, 23.10.07 fand der zweite Berufserkundungstag der Klassen 8a, 8b und 8c statt. Schüler und Schülerinnen konnten sich in Berufsfelder eintragen, die ihren Wünschen, Neigungen und Fähigkeiten entsprachen. Neugierig und mit Fragebögen bewaffnet erkundeten sie mit ihren Fachlehrern die Arbeitswelt in ausgewählten Trossinger Betrieben und Unternehmen. -

Zukünftige Werkrealschüler, die ihre Zukunft im Verwaltungsbereich erkennen, wurden von Personalleiter Werner Kohler mit den vielfältigen Aufgaben der verschiedenen Ämter des Rathauses vertraut gemacht. Die Kundenberaterin Sarah Weiß der Kreissparkasse und die Leiterin des Marketing Marita Zöphel von der Volksbank Trossingen erklärten vor Ort klar und verständlich die Arbeitsanforderungen an und Arbeitsabläufe für Bankfachleute . Andere Schüler, die sich eine Ausbildung im Versicherungswesen zum Ziel setzen, erhielten von der Leiterin der AOK Trossingen Melanie Rudnick und dem Versicherungsfachmann Frank Kitzke von der Versicherungsagentur Allianz ausgiebige Auskünfte über die Grundzüge der Aufgabenbereiche sozialer und privater Versicherungen. Vornehmlich Mädchen mit Faible und Talent zum Modedesign erhielten fachkundige Unterweisung in individueller Anfertigung Textiler Markenartikel und Maßschneiderei von der Ausbildungsleiterin des Modehauses „bilger-exclusiv“ Valentina Keller und dem Geschäftsführer des „Modehauses Weinmann“ Alexander Keller. ..Der Markt-Leiter des Lebensmittelcenters „Neukauf“ Claudius Indlekofer verdeutlichte im Rahmen einer umfassenden Besichtigung aller Gebäudebereiche, welche Kompetenzen im „nonfood“-Sektor und „Lebensmittelfrischhaltung“ auch auf logistischer Ebene von einer Verkäuferin im Lebensmittel-Einzelhandel erwartet werden. Der ehemalige Löhrschüler und Industriekaufmann der „Hohner AG“ Ciro Lenti sowie der Produktmanager Richard Guderian gewährten sehr anschaulich tiefere Einblicke in das vielschichtige Arbeitsfeld im Bereich Service und Reparatur. Eine weitere Schülergruppe interessierte sich stark für die erhöhten Anforderungen in der KFZ- Berufssparte, die an die späteren Mechaniker und Mechadroniker gestellt werden. Der Geschäftsführer der Firma „Autohaus-Leiber“ Wolfgang Kochendörfer ermöglichte anhand neuester Diagnose- und Prüftechnikgeräten umfassende Einsicht in die Veränderungen dieses Berufsfeldes. Eine große Anzahl Achtklässler sieht in den Sparten der prosperierenden Metallindustrie ihre Berufs-perspektive. So war es nicht verwunderlich, dass der größte Interessenkreis sich für die Erkundung der Firma „Hans Koch Werkzeug- und Formenbau“ entschied. Dort lernten sie die Berufswelt der Metaller augen-scheinlich kennen. Unter der Führung des Leiters der Arbeitsvorbereitung Gerd Krötz und dem Ausbildungs-meister Gerald Nopper durften sie miterleben, welche berufstypischen Arbeiten im Werkzeugmaschinenbau als Industrie-, Zerspanungs-, Werkzeugmechaniker oder gar Mechadroniker getätigt werden müssen. ....Ein etwas kleinerer Kreis an interessierten Schülern sieht seine berufliche Zukunft in der elektronischen Datenverarbeitung. Bei der Firma „Sturm medical solutions GmbH“ erhielten sie vom Geschäftsführer Gerhard Sturm erste, gut strukturierte Überblicke in die komplexe Materie von der Hardware über die Software bis hin zu den umfänglichen Möglichkeiten der EDV-Technik. Eine weitere Erkundungsgruppe besuchte die Reha-Klinik „Bethel“. Gerade die Berufsgruppen der geriatrischen Betreuungen erweisen sich auch und gerade für Hauptschüler als zukunftssicher und zukunftsoffen. Die Geschäftsführerin der Pflegedienstleistung Monika Volaric verstand es vorzüglich, dieser Schülergruppe ,- nach fachkundiger Einweisung und nachfolgender Begehung des stationären Bereiches-, die Behandlungskonzepte und die Arbeitanforderungen an Krankenpflegehelfer, Krankenpfleger, Krankenschwestern nahe zu bringen und deren Berufsaufstiegsmöglichkeiten darzulegen. Erfreulich war die positive Resonanz, sowohl von Betrieben wie von Lehrern und Schülern.

Folgende Lehrkräfte sorgten für ein reibungsloses Gelingen des 2. Berufserkundungstages: Frau Fischinger, Frau Mormone, Frau Strößner, Frau Aumann, Herr Fischer, Herr Graf, Herr Klement, Herr Blessing, Herr Tritschler