Die Schüler der Trossinger Löhrschule haben für „Wir helfen Afrika“ 500 Euro zusammengetragen, die jetzt dem namibischen Honorarkonsul Georg Quandt für Hilfsprojekte im Vorort Katatura von Windhoek, der Trossinger Partnerstadt in Namibia, überreicht wurden.
Nicht erst seit der Städte- Hilfsaktion im Zeichen der Fußball- Weltmeisterschaft im südlichen Afrika beschäftigen sich die Löhrschüler intensiv mit Namibia, dem ehemaligen Deutsch-Südwestafrika.
Schon seit acht Jahren gibt es an der Löhrschule ein Namibia-Projekt, das von der Lehrerin Michaela Reiser ins Leben gerufen wurde – heute als Michaela Stöhr an der Rosenschule tätig. Anja Strössner, ihre Kollegin, übernahm dann die Projektleitung und setzte die Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen und Entwicklungen in Namibia fort.
In einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft wurden nach namibischen Vorbildern einfache Bastelarbeiten hergestellt und bei Schulveranstaltungen wie Elternabenden verkauft. Auch großflächige Bilder wie ein prachtvoller Elefant wurden dabei gemalt und „an den Mann“ beziehungsweise die Frau gebracht. Besonders originell waren sogenannte „Traumfänger“, kleine mit Flaumfedern geschmückte Rundnetze.
Neben den Erlösen der Arbeitsgemeinschaft trugen auch SMV-Veranstaltungen wie eine Fasnetsdisco zu den Spenden bei. Deshalb konnte der reine Erlös aus den Bastelarbeiten auch auf eine runde Summe aufgestockt werden.
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